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KENIA
KENIA
 
 
Kenia (Jamhuri ya Kenya) ist eine präsidentielle Republik im mittelöstlichen Afrika gelegen. Das Land wird im Südosten vom Indischen Ozean begrenzt, und grenzt im Süden an Tansania, im Westen an Uganda, im Nordwesten an Sudan, im norden an Äthiopien, im Osten an Somalia. Kenia ist von verschiedenen Naturregionen bezeichnet. An der indischen Küste liegt eine Region von flachen Ebenen. Im nordöstlichen Gegend zwischen dem Turkana-See und Somalia zieht sich ein steppenartiges und wüstenhaftes Hochland aus, mit einer Durchschnittshöhe von 800 m. Weiter Süden erstrecken sich das weite Rift Valley und das vulkanische Plateau der Zentralregionen. Die durchschnittliche Höhe liegt bei 2000 m, und erreicht den Höhepunkt mit dem Berg Kenia, 5199 m, der höchste Berg Kenyas und der zweithöchste Afrikas nach dem Kilimanjaro.
 

Das Rift Valley entwickelt sich nach Norden und bildet das Becken des Turkana-See (7100 kmq), weil im Süden geht es weiter mit den Seen Baringo, Hannington, Nakuru, Magadi und Natron. Um dem Rift Valley erheben sich der Mau Escarpment (3099 m) und die Aberdare Range, eine Bergkette nördlich vom Mount Kenia gelegen, die ihren Höchstpunkt mit dem Berg Lesatima (3995m) erreicht. An der Grenze zu Uganda nordöstlich vom Viktoria-See liegt der Vulkankegel Elgon (4321 m). An den Grenzen unter Kenya, Uganda und Tansania, auf einer Höhe von 1100 m über dem Meeresspiegel befindet sich der Viktoria-See. Mit einer Fläche von 69490 kmq ist er der grösste afrikanische See. Die Flüsse sind alle kurz. Die wichtigsten von denen sind der Tana und Galana, die in den Indischen Ozean münden. Die Wirtschaft Kenias gründet sich vor allem auf der Landwirtschaft. Man baut Tee, Tabak, Mais, Weizen, Kaffee, Maniok, Baumwolle, Bananen, Zuckerrohr, Ananas, Wucherblume, Sisal an. Die Tierzucht (Rinder, Schafe, Federvieh, Ziege und Schweine) sowie der Waldbestand sind auch wichtig. Dagegen sind die Bodenschätze gering. Unter den wichtigsten Industrien stehen vor allem die Tätigkeiten, die sind der Verarbeitung von Land-und Fleischprodukten beschäftigt (Zuckerfabriken, Bierfabriken, Tabakfabriken, Ölfabriken, Gerbereien, Baumwollefabriken). Die Metall, Chemisch und Petrolchemischindustrien sind an zweiter Stelle. Tourismus stellt auch ein wichtiger Sektor dar, dank den schönen Stränden an der Indischen Küste, und den Safaris in den zahlreichen Naturparken.

Fläche: 582 646 km². (Kultivierte 7,8%, Wiesen und Weiden 36,7%, Wald und Woods 28,9%, unbewirtschaftet und unproduktiv 26,6%)

Einwohnerzahl: 34 700 000 (2006) (Kikuyu 22%, Luhya 14%, Luo (Kenya) 13%, Kalenjin 12%, Kamba 11%, Kisii 6%, Meru 6%, andere afrikanische Stämme 15%, asiatischen, europäischen und arabischen 1%).

Hauptstadt: Nairobi.

Amtssprache: Amtssprachen sind Kisuaheli und Englisch. In der Staat zahlreiche indigene Sprachen gesprochen werden.

Religionen: Christen 78% (Protestanten 45%, Katholiken 33%), Animisten 10%, Muslime 10%.

Währung: Kenia-Schilling (KES)

Zeitzone: UTC +3

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