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TOURISTISCHE REISEFÜHRER DER SÜDAMERIKANISCHEN LÄNDERARGENTINIEN |
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SÜDAMERIKA VERZEICHNIS
ARGENTINIEN VERZEICHNIS
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Touristische Führung und Infos über Argentinien
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Das Gebiet Argentiniens ist reich an hohen Bergen, besonders im westlichen Teil, entlang der Grenze zum Chile, wo liegt die Kordilleren, weil der östliche Teil ist von weiten Flachländern geprägt, und weiter nach Süden findet man einige Felsenhochebenen. Der nördliche Gürtel der Kordilleren ist von einem weiten Wüstenplateau charakterisiert, der Puna, mit Durchschnittshöhen von 3500 m. In diesem Gegend ist der Vulkan Llullaillaco (6 739 m) die höchste Erhebung. Südlich des Plateaus erhebt sich die Andenkette, mit den Spitzen der Vulkanen Ojos del Salado (6 891 m), Nevado Tres Cruces (6 749 m) , Incahuasi (6 621 m), und Cerro Bonete (6 759 m). Der Mittelteil der Kordilleren ist von den höchsten Erhebungen des Landes gekennzeichnet, wie der Aconcagua (6 962 m), die stellt der höchste Berg Argentiniens und des ganzen Südamerikas dar. Andere beträchtliche Berge um dem Aconcagua sind der Pissis (6 793 m), der Cerro Mercedario (6 720 m) und der Tupungato (6 570 m). Gegen Süden zeigen die Gipfel der Anden bescheidenere Höhen, wie die Vulkane Domuyo (4 709 m) und Lanín (3 747 m). Die Anden Patagoniens sind von Schnee und Gletschern bedeckt. Sie erreichen die höchste Erhebung mit dem Berg Cerro Tronador (3 491 m). Andere großartige Gipfel der Region sind entlang der Grenze zwischen Argentinien und Chile: der Cerro Torre (3 128 m) und Cerro Chaltén (oder Fitz Roy, 3375 m). Der östliche Teil Argentiniens ist von einer weiten Fläche gebildet, mit Hügeln unter 600 m Höhe. Im Norden erstreckt sich die Region des Gran Chaco (Chaco Austral und Central), eine weite Tiefebene, von einer mit Buschen bedeckten Grasssteppe geprägt, die ist hauptsächlich für die Kultur der Baumwollpflanzen und für Tierzucht benutzt. Am nordöstlichen Ende des Staats, zwischen den Flüssen Paraná und Uruguay, liegt die flache und sumpfige Region der argentinischen Mesopotamien. Im Süden erstreckt sich für mehr als 1600 km die Pampa, eine grenzenlose ebene Fläche, von Buschen und die Steppe bedeckt, die ist überwiegend für die Getreidekultur oder als Weideland benutzt. Patagonien, die wilde Region südlich der Pampa, ist von kiesigen halbwüstenhaften Hochebenen und trockenen Steppen gebildet. Argentinien ist von zahlreichen großen Flüssen durchgezogen. Der wichtigste Fluss ist der Paranà, der zusammen mit Uruguay das Ästuar des Rio de la Plata bildet. Mit einer Ausdehnung von 3200000 kmq, zählt das Flussbecken des Rio de la Plata-Paranà zum breitesten des Südamerikas, nach dem des Amazonas. Die großartigen Iguazú-Iguaçu Wasserfälle, eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Staats, sind am nordöstlichen Ende Argentiniens, an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien gelegen. Andere wichtige Flüsse sind der Rio Pilcomayo, Rio Paraguay, Rio Bermejo, Rio Colorado, Río Negro, Rio Salado. Auch die Seen sind zahlreiche, und viele davon liegen in Patagonien, wie der Argentino-See, Viedma-See, Nahuel Huapi und Buenos Aires-See. Sie sind alle für ihre landschaftlichen Schönheiten bekannt. Der tiefste Punkt des Staats (und auch des ganzen Südamerikas) ist die Carbon-Laguna, in Patagonien, -105 m unter dem Meeresspiegel gelegen. Was betrifft die Ökonomie, die Tierzucht stellt einer der wichtigsten Sektoren Argentiniens dar. Das Land ist auch als eines der bedeutendsten Fleischhersteller der Welt bekannt. Besonders werden die Rinder und Schafzucht ausgeführt. Auch die Käseindustrie ist sehr entwickelt, sowie die Landwirtschaft; besonders werden die Getreide wie Weizen, Gerste, Mais, Hafer, Korn und Reis bebaut. Andere wichtige Landwirtschafterzeugnis sind Linen und Sonnenblumesamen, Baumwollenpflanzung, Zuckerrohr, Erdnüsse, Tomaten, Kartoffeln, Agrumen (Orangenbäume, Mandarinen, Zitronen, Pampelmusenbäumen), Obst (Pfirsiche, Äpfel, Bananen), Wein und Tabaken. Fischerei und die Wälder sind auch beträchtliche Schätze für die Staatsökonomie. Im Gegenteil, sind die Bodenschätze dürftig, mit Ausnahme von Öl und Erdgas, deren Herstellung nimmt ständig zu. Man zieht Kohle, Eisern, Zinn, Blei, Silber und Gold. Die wichtige Industrien sind die Ernährungsindustrie, Textilindustrie und Maschinenindustrie.
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