Die Kanarischen Inseln sind ein Archipel, im Ozean vor den afrikanischen Küsten Marokkos gelegen. Sie bilden eine der autonomen Gemeinschaften Spaniens. Der Archipel erstreckt sich über knapp 7 447 kmq, und zählt mehr als 2 000 000 Einwohner. Er besteht aus 8 Inseln: Tenerife (2 034 kmq), Fuerteventura (1 659 kmq), Gran Canaria (1 560 kmq), Lanzarote (845 km), La Palma (708 kmq), La Gomera (369 kmq), El Hierro (268 kmq) und La Graciosa (29 kmq).
Verwaltungsmäβig ist die autonome Gemeinschaft der Kanarien in zwei Provinzen eingeteilt: Las Palmas, mit Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria, und Santa Cruz de Tenerife, mit Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife. Tenerife ist auch die meist-bevölkerte Insel, mit fast 900 000 Einwohnern.
Die Inseln sind vulkanisch, und mit einem überwiegend Halbwüstengebiet. Ihre Geographie zeichnet sich durch Felsenküsten und beträchtliche Berge aus, unter denen gibt es die höchste Erhebung Spaniens: der Vulkan Teide (3718 m), auf der Insel Tenerife gelegen. Aufgrund der landschaftlichen Schönheiten stellt Tourismus, neben Landwirtschaft und Fischerei, die bedeutendste Wirtschaftstätigkeit des Archipels dar.